Krankenhaus, die 2.

Schreibe einen Kommentar
Leben

Im letzten Eintrag habe ich ein wenig von meinem Aufenthalt im Krankenhaus geschrieben, ich dachte die Sache sei erledigt. Dem war leider nicht so.

Im Juni, also knapp 4 Wochen später, war ich wieder dort. Allerdings wurde ich dieses mal mit Blaulicht hingebracht. Ich konnte mich nicht bewegen und kann mich nicht daran erinnern jemals solche Schmerzen gehabt zu haben. Anfangsverdacht, schon wieder die Divertikulitis welche wieder mit einer Antibiose behandelt wurde. Anderes Medikament aber dieses mal besser Wirkung. Dann hat man etwas anderes gefunden und zwar eine Pfortaderthrombose. Beides zusammen verursacht sehr starke Schmerzen, das Schmerzmittel der Wahl, Dipidolor. 12 Tage habe ich dort verbracht und davon ging es mir gut 1 Woche ziemlich schlecht. Immer wieder Schmerzen, so gut wir gar nichts gegessen, etc. Die Pfortaderthrombose wird seitdem mit einem Blutverdünner behandelt, vermutlich bis Dezember, mindestens. Das Ergebnis der ersten Laboruntersuchung war recht gut, demnächst steht ein Ultraschall an um festzustellen ob eine Veränderung zu sehen ist.

Die Divertikulitis ist bisher nicht wieder aufgetaucht, kann auch gerne so bleiben.
Mittlerweile kann ich wieder fast alles Essen aber ich muss mit Bewegung aufpassen, bücken, etwas tragen ist nicht so gut und das Wetter ist gerade auch nicht Hilfreich.

Während meines Aufenthaltes im Krankenhaus hatte ich verschiedene Zimmernachbarn. Einer davon hat mir sehr geholfen. 86 Jahre, selbst mit einigen Sachen zu kämpfen. Herr B.
Herr B. Hat von der ersten Minute auf mich aufgepasst. Er hat immer wieder nach mir geschaut, gefragt ob ich was brauche und mehrfach für mich geklingelt. Am meisten hat er mir damit geholfen das er da war. Mir ging es nicht nur körperlich nicht gut. Er hat immer und immer wieder versucht mich auf andere Gedanken zu bringen, mich aufzuheitern und mir gesagt das die Untersuchungen die ich vor mir hatte nicht so heftig sind wie man sie sich evtl. vorstellen könnte.

Ein wunderbarer Mensch, ich bin ihm für seine Unterstützung sehr dankbar. Vielen lieben Dank, Herr B.
Dann gab es da auch noch 2 andere Herren die jeweils nur recht kurz in „meinem“ Zimmer waren, auch diese beiden haben mir sehr geholfen, euch beiden auch vielen herzlichen Dank.

Manchmal trifft man wirklich tolle Menschen im Krankenhaus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.