Delta Chat

Kommnukation

Beim Carsten was zum Thema Delta Chat gefunden. Der Jürgen ist auch dabei.

Was ist Delta Chat?

Delta Chat ist wie Telegram oder Whatsapp aber ohne Tracking oder zentrale Steuerung Delta Chat benötigt nicht deine Telefonnummer.

Delta Chat betreibt keine eigenen Server, verwendet jedoch das umfangreichste und vielfältigste offene Messaging System überhaupt: Das bestehende E-Mail-Server-Netzwerk.

Einfach mit jeder Person chatten, deren E-Mail-Adresse bekannt ist. Der Chatpartner benötigt dabei kein Delta Chat. Ein Standard-E-Mail-Konto reicht.

Mehr Infos auf delta.chat

Man kann es ja mal ausprobieren.
Hier mein QR Code:

Ein kleines Lebenszeichen

Allgemein

Ja, die Seite ist noch da. Ich habe halt gerade nicht wirklich Lust was zu schreiben. Immerhin gibt es einen neuen Theme. Nach 8 Jahren habe ich mir mal wieder einen Theme von Elmastudio gekauft. Sehr schlicht wie man unschwer erkennen kann, also genau das was ich haben will.

Krankenhaus, die 2.

Leben

Im letzten Eintrag habe ich ein wenig von meinem Aufenthalt im Krankenhaus geschrieben, ich dachte die Sache sei erledigt. Dem war leider nicht so.

Im Juni, also knapp 4 Wochen später, war ich wieder dort. Allerdings wurde ich dieses mal mit Blaulicht hingebracht. Ich konnte mich nicht bewegen und kann mich nicht daran erinnern jemals solche Schmerzen gehabt zu haben. Anfangsverdacht, schon wieder die Divertikulitis welche wieder mit einer Antibiose behandelt wurde. Anderes Medikament aber dieses mal besser Wirkung. Dann hat man etwas anderes gefunden und zwar eine Pfortaderthrombose. Beides zusammen verursacht sehr starke Schmerzen, das Schmerzmittel der Wahl, Dipidolor. 12 Tage habe ich dort verbracht und davon ging es mir gut 1 Woche ziemlich schlecht. Immer wieder Schmerzen, so gut wir gar nichts gegessen, etc. Die Pfortaderthrombose wird seitdem mit einem Blutverdünner behandelt, vermutlich bis Dezember, mindestens. Das Ergebnis der ersten Laboruntersuchung war recht gut, demnächst steht ein Ultraschall an um festzustellen ob eine Veränderung zu sehen ist.

Die Divertikulitis ist bisher nicht wieder aufgetaucht, kann auch gerne so bleiben.
Mittlerweile kann ich wieder fast alles Essen aber ich muss mit Bewegung aufpassen, bücken, etwas tragen ist nicht so gut und das Wetter ist gerade auch nicht Hilfreich.

Während meines Aufenthaltes im Krankenhaus hatte ich verschiedene Zimmernachbarn. Einer davon hat mir sehr geholfen. 86 Jahre, selbst mit einigen Sachen zu kämpfen. Herr B.
Herr B. Hat von der ersten Minute auf mich aufgepasst. Er hat immer wieder nach mir geschaut, gefragt ob ich was brauche und mehrfach für mich geklingelt. Am meisten hat er mir damit geholfen das er da war. Mir ging es nicht nur körperlich nicht gut. Er hat immer und immer wieder versucht mich auf andere Gedanken zu bringen, mich aufzuheitern und mir gesagt das die Untersuchungen die ich vor mir hatte nicht so heftig sind wie man sie sich evtl. vorstellen könnte.

Ein wunderbarer Mensch, ich bin ihm für seine Unterstützung sehr dankbar. Vielen lieben Dank, Herr B.
Dann gab es da auch noch 2 andere Herren die jeweils nur recht kurz in „meinem“ Zimmer waren, auch diese beiden haben mir sehr geholfen, euch beiden auch vielen herzlichen Dank.

Manchmal trifft man wirklich tolle Menschen im Krankenhaus.

Divertikulitis

Leben

Oder, mal wieder im Krankenhaus.

Eine heftige Divertikulitis hat am mich am 10.5. Nachmittags ins Krankenhaus gebracht. Dort habe ich dann erst mal gut 3 Stunden in der Notaufnahme verbracht, das volle Programm. Test auf Covid-19, Blutdruck messen, Fieber messen, Sauerstoffsättigung überprüfen, Ultraschall, Blutabnahme. Liegend und mit Maske und genau die hat das ganze nicht einfacher gemacht, die Maske hat das Fieber beeinflusst. Es fing mit 38,7 Grad an und stieg auf über 40 Grad.
Abgesehen davon hatte ich sehr starke Schmerzen.

Später wurde ich dann auf ein Isolierzimmer verlegt, man wollte das Ergebnis vom Covid-19 Test abwarten, dieser war Negativ so das ich am darauffolgendem Dienstag auf eine normale Station verlegt werden konnte. Vom 10. bis zum 13.5. wurde so viel Zeug (Schmerzmittel, Antibiotika, Weichmacher) in mich rein gepumpt das ich die Flaschen gar nicht mehr zählen konnte. In der gleichen Zeit ging das Fieber selten zurück auf unter 38,5 stieg aber immer wieder auf bis zu 40,6 Grad. In den Tagen habe ich vor lauter Schmerzen und Fieber nicht wirklich viel mitbekommen.
Zusätzlich gab es noch durch einen defekten und einen sehr merkwürdig gelegten Zugang eine weitere Entzündung, diese wurden dann gezogen und man hat mich auf Tabletten umgestellt, eine leichte Lungenentzündung gab es dann auch noch. Es wurde 2 mal die Lunge geröntgt, ein CT gemacht und x-mal Blut abgenommen. Essen und Trinken ging am Anfang gar nicht was das ganze natürlich nicht verbessert hat, irgendwann gab es dann die übliche Schonkost.

Ab dem 14.5. ging es mir dann etwas besser, das Fieber begann zu sinken und die Schmerzen haben nachgelassen. In der ganzen Zeit habe ich Nachts vielleicht 6 Stunden geschlafen, insgesamt. Dann kamen noch Schlaftabletten dazu, die mir einigermaßen geholfen haben. Zum Wochenende hin ging es mir dann immer besser so das die Schonkost langsam zurückgefahren wurde. Am Montag kam dann die Oberärztin zu mir und meinte das alles wieder recht gut aussieht und ich wenn alles gut evtl. noch vor dem Feiertag nach Hause kann. Das Ergebnis der letzten Blutabnahme war dann so gut ich letztendlich am 19.5. gehen durfte. Nach 9 Tagen im Krankenhaus ein erlösende Nachricht, denn herrschte ja Besuchsverbot, immerhin konnte man sich vor dem Gebäude sehen. Meine bessere Hälfte und unsere beiden Mädels waren jeden Tag da, teils mehrmals und haben mir alles mitgebracht was ich brauchte auch gut Laune und trotz allem auch viel Lachen, vielen Dank dafür.

Und jetzt? War es das? Nein, da dies insgesamt meine 3. bzw. 4. Divertikulitis (davon 2 in diesem Jahr) gibt es Morgen eine Nachbesprechung mit meinem Hausarzt und um eine Darmspiegelung werde ich nicht herum kommen. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist entscheidend ob ich mich einer Operation unterziehen muss, falls das der Fall ist wird mir ein Teil des Darms entfernt werden müssen, das können bis zu 40 cm sein. Ein seltsamer Gedanke, mit dem ich mich noch nicht anfreunden kann.

Zur Zeit geht es mir einigermaßen gut, ich habe keine Schmerzen aber muss aufpassen was ich esse bzw, trinke.

Ich habe bestimmt das eine oder vergessen aber das soll erst einmal reichen.

Sicherheits-Hairdresser

Zeugs

Ja, dieses Ding heißt wirklich so. Generationen von Kindern wurde damit die Wolle „in Form“ gebracht. Auch mir und es hat mir nicht gefallen. Es hat gezogen, geziept und es war eine Qual sich damit durch die Haare gehen zu lassen.
Mir wurde dieses Ding mitgegeben da mein Friseur zur Zeit geschlossen hat. Ich weiß das der Besitzer es gut gemeint hat aber lieber A. Danke aber, Nein Danke.

Der Hamsterkönig

Zeugs

Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind?
Es ist der Deutsche, der wieder spinnt.

Er hat die Nudeln wohl in dem Arm
und Klopapier, für seinen Darm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du, denn Nachrichten nicht?

Die Pandemie von Corona sie naht…
Mein Sohn, Hygiene dich bewahrt.

Mein Vater, mein Vater, doch hörest du nicht
wie die Grundversorgung zusammenbricht?

Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Sohn…
es reicht die Seife zur Desinfektion.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort:
Mehl und auch Nudeln, sind längst schon fort.

Mein Sohn, mein Sohn, bedenke wir geh’n
nicht gleich für Jahrzehnte in die Quarantän’.

Bleib ruhig, bleibe besonnen mein Kind,
wenn beim Hände waschen wir sorgsam sind,

dann leiden wir alle auch keine Not,
also horte nicht Klopapier wie ein Idiot.

(gefunden auf Matrix)